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03.06.2020

Emotionaler Abschied voller Überraschungen

Am  Freitag, 29. Mai, war definitiv der letzte Arbeitstag von Regine Latzko. Letzte Besprechungen, letzte Unterschriften leisten und Mails bearbeiten – und dann:  wegen Corona ganz leise gehen, vielleicht noch dem einen oder anderen Mitarbeiter kurz Tschüss sagen. So hätte es sein können  - ABER: die Mitarbeiter machten ihr einen dicken Strich durch die Rechnung.
 
Sie war völlig ahnungslos, als sie von ihrem Mann und ihrem Nachfolger gebeten wurde, durch den Garten zum Parkplatz zu gehen, statt wie sonst üblich durch das Gebäude.
Dort hatten sich sehr viele Mitarbeiter – an gekennzeichneten Stellen und mit Mundschutz  - aufgestellt und warteten gespannt auf „die Chefin“, um sich von ihr zu verabschieden. Es war für alle – besonders aber für Frau Latzko – ein großer emotionaler Moment. Sie wurde mit tosendem Applaus empfangen. Lachen und Weinen lagen eng beieinander. Mitten im Garten waren die Abschiedsgeschenke aufgebaut. Mit liebevollen Worten dankte Herr Höfer im Namen aller Mitarbeiter und ließ dann so langsam die „Katze aus dem Sack“.
Ein tolles Fotoalbum, in dem sich alle Arbeitsbereiche und Außenhäuser mit guten Wünschen, Fotos und Unterschriften verewigt hatten, lag bereit. Da Frau Latzko ein großer Fan vom „Tatort Münster“ ist, wurde eigens für sie ein Krimi von Jacqueline Peel geschrieben. Das dazugehörige Drehbuch wurde in Szenen von Mitarbeitern dargestellt und fotografisch festgehalten.

Zusätzlich durfte sie sich als Geschenk der Mitarbeiter über einen Gutschein in ihrem Lieblingshotel in Münster freuen. Außerdem hatte das Team der Sozialen Betreuung bei der Künstlerin Christina Aulich ein Aquarellbild in Auftrag gegeben, auf dem alle zur Stiftung gehörenden Einrichtungen abgebildet waren.
Frau Latzko war überwältigt und begeistert zugleich. Vor allem aber glücklich, dass sie sich so noch persönlich – wenn auch auf Abstand –  von vielen Mitarbeitern verabschieden durfte.  Daran wird sie sich sicher gern erinnern. 
Wir sagen DANKE und wünschen Ihr für ihren neuen Lebensabschnitt von Herzen alles Gute.

 
Julius Tönebön Stiftung  -  Fischbecker Straße 31  -  31785 Hameln  -  Tel.: 05151 797-0  -  Fax: 05151 797-197