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15.07.2020

Projekt: Miethühner -Teil 2-

So war der Alltag mit unseren gefiederten Mitbewohnern.
 
…… der Alltag
Der eingezäunte Bereich reichte den Hühnern nicht, sie wollten engeren Kontakt und büxten daher gerne mal aus und besuchten die Bewohner auf ihrer Terrasse. Sie ließen sich aber auch schnell wieder einfangen und zurückbringen.

Der Zaun wurde mit einem Netz erhöht und ein Sonnenschirm für die Hühner aufgestellt, wie im Urlaub.

An warmen Tagen gab es eine Wasserdusche aus dem Rasensprenger und immer wieder Besuch von den Bewohnern, die meistens ein Leckerli dabei hatten.

Jeden Morgen wurden die „Mädels“ von mir gefüttert und immer wurde ich schon erwartet.

Der Speiseplan war sehr abwechslungsreich mit frischem Obst und Gemüse, eingeweichtem Brot, aber auch gekochter Reis oder Nudeln waren sehr begehrt und wurden mir regelrecht aus den Händen gepickt.

Abends nach der Fütterung kam immer die Frage, wie viele Eier sind es denn heute. Die frisch gelegten, teilweise noch warmen Eier wurden immer an die Bewohner verteilt. Dann war die Freude groß, ein Frühstücksei von unseren Hühnern.
Julius Tönebön Stiftung  -  Fischbecker Straße 31  -  31785 Hameln  -  Tel.: 05151 797-0  -  Fax: 05151 797-197