05.11.2021

Gewaltprävention in der Pflege

Gewaltereignisse im Kontext der Gesundheitsversorgung sind keine seltenen Vorkommnisse, von denen Personal, aber auch pflegebedürftige Personen und deren Angehörige betroffen sein können. Trotzdem war Gewalt lange ein Tabuthema, das erst jetzt in den Fokus gerückt ist.


Belastbare Nachweise über die Wirksamkeit solcher Präventionsprogramme gab es nicht. Zur Bearbeitung dieses Themas hatte sich mit Unterstützung der Techniker Krankenkasse ein Verbund aus vier Hochschulen gebildet, die Universität zu Köln, Universität zu Lübeck, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Hochschule Fulda.

Zunächst wurden im Projekt PEKo 1.0 gewaltpräventive Maßnahmen, Handlungsleitlinien und Konzepte zur Gewaltprävention in den teilnehmenden Pflegeheimen, unter anderem bei uns in der Tönebön Stiftung, entwickelt und der Erfolg wissenschaftlich bewertet. Erste Ergebnisse zeigten einen Einfluss auf die Häufigkeit von Gewaltvorkommnissen. Die hier entwickelten und erprobten Maßnahmen wurden von den einzelnen PraxispartnerInnen bewertet und von den Studienzentren zu einem sogenannten PEKo-Toolkit (Modulhandbuch) zusammengefasst. Die Zusammenfassung in Form einer Broschüre mit den ersten Ergebnissen kann hier eingesehen werden. Für Rückfragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
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