09.02.2018

Gewaltpräventionsprojekt PEKo

Partizipative Entwicklung von Konzepten gegen Gewalt in der Pflege
 

Zu diesem Tabuthema haben sich die Einrichtungen der Julius Tönebön Stiftung, das Alten- und Pflegeheim, und die Einrichtung „Tönebön am See“ – Lebensraum für Menschen mit Demenz mit Unterstützung der Techniker Krankenkasse und unter der wissenschaftlichen Leitung der Universität zu Lübeck zusammengeschlossen.

Am 07.02.2018 fand in der Elisabeth-Selbert-Schule die „Kick off“ Veranstaltung zum Gewaltpräventionsprojekt PEKo statt. Zu den 130 erschienen Gästen, zählten Mitarbeiter, Angehörige, Ehrenamtliche, Betreuer, Heimaufsicht, Seniorenrat der Stadt Hameln, Betriebsarzt und die Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Viele Handlungen, die ein Mensch als Gewalt empfindet, werden heute nicht ausreichend wahrgenommen. Sie stellen sich im zwischenmenschlichen Miteinander in ständigen Wechselwirkungen dar.

Die im Vorab genannten Projektteilnehmer haben sich vorgenommen, weitgehende Präventionsmaßnahmen gegen Gewalt - in jeglicher Form – gemeinsam zu erarbeiten und Handlungsleitlinien in den Einrichtungen verbindlich umzusetzen.

Die Julius Tönebön Stiftung nimmt eine ethische und moralische Haltung ein, achtsam und wertschätzend. Da die Persönlichkeitsrechte und Unversehrtheit der Bewohner wesentlicher Bestandteil der täglichen pflegerischen Tätigkeit ist, war es der Julius Tönebön Stiftung ein Anliegen, die Anwesenden über die Gewaltprävention zu informieren und an dem Organisationsentwicklungsprozess zu beteiligen.

Nach den Vorträgen, fand ein reger informationsaustauch der Anwesenden statt.



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